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	<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 14:50:39 +0000</pubDate>
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		<title>Schweden.Schwerpunkt.se</title>
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		<title>Schweden.Schwerpunkt - 17.April 2009</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 14:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Selig</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Herzlich willkommen zur dritten Ausgabe unseres deutschsprachigen Podcasts über Schweden, Schweden.Schwerpunkt.se. Die Sendung dieses Podcasts wurde (mit Absicht) einen Tag verzögert, um aktuell über unser erstes Hauptthema berichten zu können.
Die Themen dieser Woche:
Neues aus Schweden
Gerichtsverhandlung über Pirate Bay
Nach zweiwöchigen Verhandlungen vor dem Amtsgericht in Stockholm verkündigte heute das Gericht das Urteil im Fall Pirate Bay. [...]


Naheliegende Artikel:<ol><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/96/schwerpunkt-09-04-09/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Schweden.Schwerpunkt - 9.April 2009'>Schweden.Schwerpunkt - 9.April 2009</a></li><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/9/schwerpunkt-09-04-02/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Schweden.Schwerpunkt - 2. April 2009'>Schweden.Schwerpunkt - 2. April 2009</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-34" title="podcast-icon2" src="http://schweden.schwerpunkt.se/wp-content/uploads/2009/04/podcast-icon2-150x150.jpg" alt="podcast-icon2" width="150" height="150" />Herzlich willkommen zur dritten Ausgabe unseres deutschsprachigen Podcasts über Schweden, Schweden.Schwerpunkt.se. Die Sendung dieses Podcasts wurde (mit Absicht) einen Tag verzögert, um aktuell über unser erstes Hauptthema berichten zu können.</p>
<p>Die Themen dieser Woche:</p>
<h2>Neues aus Schweden</h2>
<h3>Gerichtsverhandlung über Pirate Bay</h3>
<p>Nach zweiwöchigen Verhandlungen vor dem Amtsgericht in Stockholm verkündigte heute das Gericht das Urteil im Fall Pirate Bay. Pirate Bay (kurz TPB) ist eine Internetseite auf der Besucher sogenannte Torrent-Datein frei publizieren können. Durch die Publikation dieser Torrent-Datein ermöglichen sie anderen Internetbenutzern, Datein direkt von Rechnern anderer Endbenutzer herunterzuladen.</p>
<p>Die materiella Kernfrage des Gerichtsverfahrens berührte die Möglichkeit, mit Hilfe dieser Technologie urheberrechtlich geschütztes Material (wie beispielsweise Filme, Musik etc) ohne Genehmigung der Urheberrechtsinhaber zu verbreiten.</p>
<p>Das Gericht verurteilte die vier Hauptpersonen hinter Pirate Bay heute zu einjährigen Haftstrafen sowie Schadensersatz in Höhe von umgerechnet ca 3 Millionen Euro.</p>
<p>Bereits im Vorfeld des heutigen Urteils haben beide Partein angekündigt, das Urteil in weiteren Gerichtsinstanzen überklagen zu wollen.</p>
<p>In der heutigen Podsendung hören Sie u.a. ein Interview mit Tobias Björkgren, dem Sekretär der Jungen Piraten (<em>Ung Pirat</em>), dem Jugendverbundes der schwedischen Piratenpartei mit aktuellen Kommentaren über das Gerichtsurteil und dessen Folgen.</p>
<p>Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie unter anderem auf den Webseiten von <a href="http://www.dn.se/kultur-noje/globalt-intresse-for-pirate-bay-dom-1.845881">Dagens Nyheter</a>, nocheinmal <a href="http://www.dn.se/kultur-noje/musik/the-pirate-bay-fallda-1.846239">Dagens Nyheter</a>, des <a href="http://www.sr.se/sida/gruppsida.aspx?programid=3402&amp;grupp=6915&amp;artikel=2772311">Schwedischen Rundfunks</a> oder dem <a href="http://www.svd.se/nyheter/inrikes/artikel_2748325.svd">Svenska Dagbladet</a>.</p>
<p>Selbstverständlich wird die Frage umfangreich in der schwedischen Bloggwelt, diskutiert, unter anderem bei <a onmousedown="return klk('i647ikhjn')" rel="nofollow" href="http://mitt-i-steget.blogspot.com/2009/04/jag-har-aldig.html">Mitt i steget</a>, <a onmousedown="return klk('4ijahkhj9')" rel="nofollow" href="http://jrl5.blogspot.com/2009/04/bilder-fran-publicerandet-av-tpb-domen.html">Jonathan Rieder Lund&#8230;</a>, <a onmousedown="return klk('g7e2hkhj1')" rel="nofollow" href="http://promemorian.blogspot.com/2009/04/piratdomen-ritar-om-kartan.html">Jonas Morian | Prome&#8230;</a>, <a onmousedown="return klk('8104dkhj8')" rel="nofollow" href="http://calandrella.wordpress.com/2009/04/17/mer-om-the-pirate-bay-domen/">Calandrellas blogg</a>, <a onmousedown="return klk('bcd4ckhjg')" rel="nofollow" href="http://www.annatroberg.com/2009/04/17/har-svenska-artister-inte-alls-hangt-med/">Anna Troberg</a>, <a onmousedown="return klk('eiofakhj9')" rel="nofollow" href="http://rodamalmo.blogspot.com/2009/04/en-hard-och-orattvis-dom.html">Röda Malmö</a>, <a onmousedown="return klk('31ff9khj8')" rel="nofollow" href="http://radarblogg.blogspot.com/2009/04/maxell-kasettband-doms-till-fangelse.html">Radar</a>, <a onmousedown="return klk('5k2e9khjf')" rel="nofollow" href="http://bitchslapbarbie.wordpress.com/2009/04/17/gammelmedia-om-tpb-domen/">Bitchslap Barbie</a>, <a onmousedown="return klk('48b47khj4')" rel="nofollow" href="http://www.bio.nu/2009/piraterna-till-finkan/">Bio.nu</a>, <a onmousedown="return klk('gm5d7khjl')" rel="nofollow" href="http://mrarboc.wordpress.com/2009/04/17/helt-sjukt/">Herr Kobras iakttagelser&#8230;</a></p>
<h3>Zehn Milliarden Kronen für den Arbeitsmarkt</h3>
<p>Der schwedische Finanzminister Anders Borg präsentierte zusammen mit dem Minister für Arbeit, Sven Otto Littorin, am 15. April die sogenannte <em>vårproposition</em>, das angepasste Frühjahrsbudget. In dem Budget werden 10 Milliarden Schwedische Kronen (ungefähr 900 Millionen Euro) für aktive Arbeitsmarkteinsätze zur Verfügung gestellt.</p>
<h2>Hintergrund</h2>
<h3>IKEA</h3>
<p>Der heutige Hintergrundbericht auf Schweden.Schwerpunkt.se handelt über IKEA, die grösste Möbelkette der Welt mit ihrem Ursprung in Schweden. Ausführlichere Informationen über IKEA finden sie auf einer <a href="http://schweden.schwerpunkt.se/44/ikea/">eigenen Artikelseite</a>.</p>
<p>.</p>


<p>Naheliegende Artikel:<ol><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/96/schwerpunkt-09-04-09/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Schweden.Schwerpunkt - 9.April 2009'>Schweden.Schwerpunkt - 9.April 2009</a></li><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/9/schwerpunkt-09-04-02/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Schweden.Schwerpunkt - 2. April 2009'>Schweden.Schwerpunkt - 2. April 2009</a></li></ol></p>]]></content:encoded>
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		<itunes:subtitle>Herzlich willkommen zur dritten Ausgabe unseres deutschsprachigen Podcasts über Schweden, Schweden.Schwerpunkt.se. Die Sendung dieses Podcasts wurde (mit Absicht) einen Tag verzögert, um aktuell über unser erstes Hauptthema berichten zu können.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Herzlich willkommen zur dritten Ausgabe unseres deutschsprachigen Podcasts über Schweden, Schweden.Schwerpunkt.se. Die Sendung dieses Podcasts wurde (mit Absicht) einen Tag verzögert, um aktuell über unser erstes Hauptthema berichten zu können.

Die Themen dieser Woche:
Neues aus Schweden
Gerichtsverhandlung über Pirate Bay
Nach zweiwöchigen Verhandlungen vor dem Amtsgericht in Stockholm verkündigte heute das Gericht das Urteil im Fall Pirate Bay. Pirate Bay (kurz TPB) ist eine Internetseite auf der Besucher sogenannte Torrent-Datein frei publizieren können. Durch die Publikation dieser Torrent-Datein ermöglichen sie anderen Internetbenutzern, Datein direkt von Rechnern anderer Endbenutzer herunterzuladen.

Die materiella Kernfrage des Gerichtsverfahrens berührte die Möglichkeit, mit Hilfe dieser Technologie urheberrechtlich geschütztes Material (wie beispielsweise Filme, Musik etc) ohne Genehmigung der Urheberrechtsinhaber zu verbreiten.

Das Gericht verurteilte die vier Hauptpersonen hinter Pirate Bay heute zu einjährigen Haftstrafen sowie Schadensersatz in Höhe von umgerechnet ca 3 Millionen Euro.

Bereits im Vorfeld des heutigen Urteils haben beide Partein angekündigt, das Urteil in weiteren Gerichtsinstanzen überklagen zu wollen.

In der heutigen Podsendung hören Sie u.a. ein Interview mit Tobias Björkgren, dem Sekretär der Jungen Piraten (Ung Pirat), dem Jugendverbundes der schwedischen Piratenpartei mit aktuellen Kommentaren über das Gerichtsurteil und dessen Folgen.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie unter anderem auf den Webseiten von Dagens Nyheter, nocheinmal Dagens Nyheter, des Schwedischen Rundfunks oder dem Svenska Dagbladet.

Selbstverständlich wird die Frage umfangreich in der schwedischen Bloggwelt, diskutiert, unter anderem bei Mitt i steget, Jonathan Rieder Lund..., Jonas Morian | Prome..., Calandrellas blogg, Anna Troberg, Röda Malmö, Radar, Bitchslap Barbie, Bio.nu, Herr Kobras iakttagelser...
Zehn Milliarden Kronen für den Arbeitsmarkt
Der schwedische Finanzminister Anders Borg präsentierte zusammen mit dem Minister für Arbeit, Sven Otto Littorin, am 15. April die sogenannte vårproposition, das angepasste Frühjahrsbudget. In dem Budget werden 10 Milliarden Schwedische Kronen (ungefähr 900 Millionen Euro) für aktive Arbeitsmarkteinsätze zur Verfügung gestellt.
Hintergrund
IKEA
Der heutige Hintergrundbericht auf Schweden.Schwerpunkt.se handelt über IKEA, die grösste Möbelkette der Welt mit ihrem Ursprung in Schweden. Ausführlichere Informationen über IKEA finden sie auf einer eigenen Artikelseite.

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		<itunes:author>Thomas Selig</itunes:author>
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		<title>Schweden.Schwerpunkt - 9.April 2009</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 06:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Selig</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die zweite Ausgabe des Podcasts Schweden.Schwerpunkt. Diesmal mit viel Politik und Ostern.


Naheliegende Artikel:<ol><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/105/schwedenschwerpunkt-17april-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Schweden.Schwerpunkt - 17.April 2009'>Schweden.Schwerpunkt - 17.April 2009</a></li><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/9/schwerpunkt-09-04-02/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Schweden.Schwerpunkt - 2. April 2009'>Schweden.Schwerpunkt - 2. April 2009</a></li><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/92/ostern-in-schweden/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ostern in Schweden'>Ostern in Schweden</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-34" title="podcast-icon2" src="http://schweden.schwerpunkt.se/wp-content/uploads/2009/04/podcast-icon2-150x150.jpg" alt="podcast-icon2" width="150" height="150" />Herzlich willkommen zur zweiten Ausgabe unserer Podsendung Schweden.Schwerpunkt. Die Themen dieser Woche:</p>
<h2>Neues aus Schweden</h2>
<h3>Starke Meinungsumfrage für schwedische Regierung</h3>
<p>Zum ersten Mal seit mehreren Jahren hat die konservativ-bürgerliche Regierung Schwedens wieder einen Vorsprung in den Untersuchungen von Meinungsvorschungsinstituten. Das schwedische Institut Demoskop publizierte in Zusammanarbeit mit der Tageszeitung Expressen am Samstag eine Untersuchung die der Regierung einen Vorsprung von ungefähr fünf Prozentpunkten gegenüber der Opposition einberäumt.</p>
<p>Als Hauptgrund für das katastrophale Abschneiden der sozialdemokratischen Opposition wird allgemein die in den letzten Wochen umfassande Diskussion der äußerst hohen Bonusgehälter von Chefen schwedischer Organisationen mit Verknüpfungen zu Arbeitnehmerorganisationen und Gewerkschaften genannt. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie (auf schwedisch) bei <a href="http://www.expressen.se/Nyheter/1.1522458/nu-ar-reinfeldt-storst">Expressen</a> und <a href="http://www.dn.se/nyheter/politik/alliansen-storre-an-oppositionen-1.837959">Dagens Nyheter</a>.</p>
<h3>Rechtsradikale sind Rechtsradikal</h3>
<p>Das schwedische Radioprogramm Ekot (dt. Echo) des staatlichen Radios (SR) hat nachweisen können, dass leitende Personen innerhalb der grössten rechtsradikalen Partei Schwedens, den Schwedendemokraten (Sverigedemokraterna), hinter verschlossenen Türen rechtsradikale, rassistische und nazistische Lieder singen und ebenbürtige &#8220;Witze&#8221; erzählen. (<a href="http://www.sr.se/ekot/artikel.asp?artikel=2747308">Link zu dem Radioeinschlag auf Schwedisch</a>) Hoffentlich wird diese Entwicklung den Versuchen der Partei, sich als &#8220;stubenrein&#8221; zu etablieren, im Wege stehen. Links zu weiterführenden Informationen (schwedische Zeitungen): <a href="http://www.dn.se/nyheter/sverige/sd-ledare-sjong-vit-makt-texter-1.838532">DN</a>, <a href="http://aftonbladet.se/senastenytt/ttnyheter/inrikes/article4831276.ab">Aftonbladet</a>, <a href="http://www.svd.se/nyheter/inrikes/artikel_2699389.svd">SvD</a>, <a href="http://www.expressen.se/1.1523632">Expressen</a></p>
<h2>Hintergrund</h2>
<h3>Das Schwedische Modell</h3>
<p>In diesem Abschnitt gehen wir auf &#8220;Das Schwedische Modell&#8221; ein, das Gesellschafts- und politische System in Schweden, dass einige wichtige Unterschiede zu den Modellen anderer Länder aufweist. Auch zu diesem Thema haben wir eine <a href="http://schweden.schwerpunkt.se/70/das-schwedische-modell/">eigene Artikelseite</a> erstellt.</p>
<h3>Ostern in Schweden</h3>
<p>Ostern naht und wir diskutieren einige Osterbräuche und -sitten, mit denen in Schweden Ostern gefeiert wird. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie auf einer <a href="http://schweden.schwerpunkt.se/92/ostern-in-schweden/">eigenen Artikelseite über Ostern in Schweden</a>.</p>
<p>.</p>


<p>Naheliegende Artikel:<ol><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/105/schwedenschwerpunkt-17april-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Schweden.Schwerpunkt - 17.April 2009'>Schweden.Schwerpunkt - 17.April 2009</a></li><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/9/schwerpunkt-09-04-02/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Schweden.Schwerpunkt - 2. April 2009'>Schweden.Schwerpunkt - 2. April 2009</a></li><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/92/ostern-in-schweden/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ostern in Schweden'>Ostern in Schweden</a></li></ol></p>]]></content:encoded>
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		<itunes:subtitle>Die zweite Ausgabe des Podcasts Schweden.Schwerpunkt. Diesmal mit viel Politik und Ostern.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Herzlich willkommen zur zweiten Ausgabe unserer Podsendung Schweden.Schwerpunkt. Die Themen dieser Woche:
Neues aus Schweden
Starke Meinungsumfrage für schwedische Regierung
Zum ersten Mal seit mehreren Jahren hat die konservativ-bürgerliche Regierung Schwedens wieder einen Vorsprung in den Untersuchungen von Meinungsvorschungsinstituten. Das schwedische Institut Demoskop publizierte in Zusammanarbeit mit der Tageszeitung Expressen am Samstag eine Untersuchung die der Regierung einen Vorsprung von ungefähr fünf Prozentpunkten gegenüber der Opposition einberäumt.

Als Hauptgrund für das katastrophale Abschneiden der sozialdemokratischen Opposition wird allgemein die in den letzten Wochen umfassande Diskussion der äußerst hohen Bonusgehälter von Chefen schwedischer Organisationen mit Verknüpfungen zu Arbeitnehmerorganisationen und Gewerkschaften genannt. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie (auf schwedisch) bei Expressen und Dagens Nyheter.
Rechtsradikale sind Rechtsradikal
Das schwedische Radioprogramm Ekot (dt. Echo) des staatlichen Radios (SR) hat nachweisen können, dass leitende Personen innerhalb der grössten rechtsradikalen Partei Schwedens, den Schwedendemokraten (Sverigedemokraterna), hinter verschlossenen Türen rechtsradikale, rassistische und nazistische Lieder singen und ebenbürtige "Witze" erzählen. (Link zu dem Radioeinschlag auf Schwedisch) Hoffentlich wird diese Entwicklung den Versuchen der Partei, sich als "stubenrein" zu etablieren, im Wege stehen. Links zu weiterführenden Informationen (schwedische Zeitungen): DN, Aftonbladet, SvD, Expressen
Hintergrund
Das Schwedische Modell
In diesem Abschnitt gehen wir auf "Das Schwedische Modell" ein, das Gesellschafts- und politische System in Schweden, dass einige wichtige Unterschiede zu den Modellen anderer Länder aufweist. Auch zu diesem Thema haben wir eine eigene Artikelseite erstellt.
Ostern in Schweden
Ostern naht und wir diskutieren einige Osterbräuche und -sitten, mit denen in Schweden Ostern gefeiert wird. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie auf einer eigenen Artikelseite über Ostern in Schweden.

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		<title>Ostern in Schweden</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 10:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Selig</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ostern wird in Schweden auf ähnliche Weise und zum gleichen Zeitpunkt gefeiert wie im restlichen Europa: am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach der Frühjarstagundnachtgleiche. Aufgrund der nordlichen Lage Schwedens ist dies die Zeit in der die Natur anfängt zu spriessen und die winterliche Dunkelheit den täglich spürbar längeren Tagen Platz bereitet. Aufgrund der [...]


Naheliegende Artikel:<ol><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/1/willkommen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Herzlich willkommen bei Schweden.Schwerpunkt.se'>Herzlich willkommen bei Schweden.Schwerpunkt.se</a></li><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/96/schwerpunkt-09-04-09/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Schweden.Schwerpunkt - 9.April 2009'>Schweden.Schwerpunkt - 9.April 2009</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ostern wird in Schweden auf ähnliche Weise und zum gleichen Zeitpunkt gefeiert wie im restlichen Europa: am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach der Frühjarstagundnachtgleiche. Aufgrund der nordlichen Lage Schwedens ist dies die Zeit in der die Natur anfängt zu spriessen und die winterliche Dunkelheit den täglich spürbar längeren Tagen Platz bereitet. Aufgrund der stellenweise sehr viel geringeren Bedeutung der Kirche hat Ostern doch hauptsächlich eine allgemeine Bedeutung als Frühjarsfest  im säkularisierten Schweden. Bestimmte auch im deutschsprachigen Raum bekannte Einschläge (wie beispielsweise Ostereier und Osterhase) sind auch in Schweden weitverbreitet.</p>
<p>Häufig vorkommend in Schweden sind Osterfeuer und Feiern mit großem Lärm und Feuerwerken.</p>
<h3>Speziell für Ostern in Schweden</h3>
<p>Trotz einiger Gemeinsamkeiten mit den kontinentalen Osterfeiern gibt es in Schweden mehrere Bräuche, die im deutschsprachigen Raum unbekannt sind:</p>
<h4>Påskkärring</h4>
<div id="attachment_93" class="wp-caption alignleft" style="width: 308px"><a href="http://schweden.schwerpunkt.se/wp-content/uploads/2009/04/paskkarring.jpg"><img class="size-medium wp-image-93" title="Påskkärring - die Osterhexe" src="http://schweden.schwerpunkt.se/wp-content/uploads/2009/04/paskkarring-298x300.jpg" alt="Påskkärring, die Osterhexe. Altes Foto von 1969. Foto: Britt-Marie Sohlström" width="298" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Påskkärring, die Osterhexe. Altes Foto von 1969. Foto: Britt-Marie Sohlström</p></div>
<p><em><strong>Påskkärring</strong></em> (oder <em>påskakärring, wörtlich: Osterweib</em>) ist eine alte Hexe, die nach alter schwedischer Tradition am Gründonnerstag (schwedisch: <em>Skärtorsdag, nach dem altschwedischen Wort &#8220;skär&#8221; für dt. &#8220;rein&#8221;</em>) auf dem Besen zum Blocksberg (auf schwedisch: <em>blåkulla, wörtlich übersetzt: &#8220;Blauhügel&#8221;</em>) reitet.</p>
<p>In Schweden verkleiden sich die Kinder (sowohl Jungen als auch Mädchen) zu Ostern üblicherweise als Påskkärring. Zur Verkleidung gehören hierbei Kleid, Schürze und Kopftuch sowie eine starke Schminke im Gesicht. Richtig eingefleischte und traditionsbewusste Osterhexen führen eine Kaffeekanne, einen schwarzen Besentiel sowie eine schwarze Katze mit sich. Traditionell verteilen die verkleideten Osterhexen selbstgemalte Bilder im Tausch gegen Süßigkeiten oder andere kleinere Geschenke.</p>
<p>Es ist unklar, wann die Tradition sich als Påskkärring zu verkleiden in Schweden aufkam; sichergestellt ist jedoch dass der Brauch zumindest Mitte des 19. Jahrhunderts in Westschweden verbreitet war.</p>
<h4>Osterwasser</h4>
<p>Ein weiterer, in Schweden stellenweise immer noch verbreiterter Brauch ist, dass Frauen in der Osternacht heimlich und schweigend an eine Quelle gehen, um das <strong><em>Osterwasser</em></strong> zu holen. Schaffen sie es, dabei nicht gesehen zu werden und mit dem Wasser ihren Liebsten zu benetzen, erobern sie dadurch nach altem Aberglauben seine Liebe.</p>
<h4>Dymmelkorset - das Klöppelkreuz</h4>
<p>Weitverbreitet war früher der Brauch des <strong><em>Dymmelkors</em></strong>. Der erste Bestandteil des Namens stammt von dem mittelschwedischen Wort <em>dymmel</em>, was soviel wie &#8216;Holzstab&#8217; bedeutet. Unter der Dymmelwoche, den Tagen zwischen Mittwoch vor Ostern und Ostersonntag, tauschte man früher die Klöppel in Kirchenglocken gegen Holzstäbe aus, um den Geräuschpegel zu senken und nicht die Osterhexen (siehe oben) anzulocken. Ganz allgemein sollte unter dieser Zeitspanne der Geräuschpegel so gering wie möglich gehalten werden; bestimmte lärmverursachende Arbeiten (wie beispielsweise die Schmiedekunst) waren unter dieser Periode teilweise gar gesetzlich verboten.</p>
<p>Die Dymmelwoche war die gefährlichste Woche des Jahres. Osterhexen (und andere gemeingesinnte magische Wesen) erwochen aus ihrem Winterschlaf und waren in regelrechter Hochkonjunktur. Sie versuchten besonders, sich der Tiere in Ställen zu bemächtigen. Die einzige Möglichkeit, sich gegen diesen Zauber zu schützen, bestand darin, Kreuze aus Teer auf Stalleingänge (und auch Tiere!) zu malen. Dieser Brauch – nicht ganz unähnlich dem Brauch im südlichen deutschsprachigen Raum, am Dreikönigstag die Jahreszahl und die Initialien der heiligen Drei Könige an Türen anzubringen – lebt in einigen ländlichen Gebieten Schwedens fort.</p>
<h3>Ostermahlzeit</h3>
<p>Das Festessen am Ostersonntag ist weitverbreitet in Schweden und enthält je nach Region unterschiedliche Gerichte. Häufig findet man Lachs, Eier und Lamm, zubereitet nach den unterschiedlichsten Rezepten. Auch die Gerichte die in dem klassischen <strong><em>Smörgåsbord</em></strong> vertreten sind, findet man an Ostern auf vielen feierlich gedeckten Tafeln. Hierzu gehören beispielsweise Hering, Knäckebrot, Käse und Schnaps.</p>


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		<title>Schwedische Geschichte: Frühgeschichte</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 08:45:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Selig</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geschichte Schwedens]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kurzer Überblick über die Frühgeschichte Schwedens von 20000 v. Chr. bis 880 n. Chr.


Naheliegende Artikel:<ol><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/70/das-schwedische-modell/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das schwedische Modell'>Das schwedische Modell</a></li><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/23/die-schwedische-sprache/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die schwedische Sprache'>Die schwedische Sprache</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">20 000 v Chr. </span></strong>Die letze Eiszeit hat ihre größte Ausbreitung und bedeckt ganz Skandinavien mit Ausnahme des westlichen Jylland.</p>
<p><strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">9 500 v Chr.</span></strong> Das Ende der Eiszeit naht und die Gletscher beginnen sich von Mittelschweden zurückzuziehen. Skåne (Schonen) und Dänemark bilden ein zusammenhängendes Landgebiet.</p>
<p><strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">8 500 v Chr.</span></strong> Die Mitteltemperatur liegt ungefähr auf dem heutigen Niveau und die Eiszeit ist zu Ende. Die letzten Gletscher schmelzen schnell ab.</p>
<p><strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">5 000 v Chr.</span></strong> Eine Landsenkung im südlichen Skandinavien führt dazu, dass Öresund und der &#8220;Bälte&#8221; gebildet werden. Im nördlichen und mittleren Skandinavien schreitet eine Landerhöhung fort.</p>
<p><strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">4 000-1 800 v Chr.</span></strong> <strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">Jüngere Steinzeit.</span></strong> Landwirtschaft und Tierzucht verbreiten sich von Westeuropa aus nach Skandinavien.</p>
<p><strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">1 800-500 v Chr.</span></strong> <strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">Bronzezeit.</span></strong> Werkzeuge werden aus Bronze gefertigt und dadurch effektiver. Die Menschen kremieren die Verstorbenen, anstatt sie wie unter der Steinzeit zu begraben. Lokale und regionale Häuptlingstümer bilden sich.</p>
<p><strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">500-0 v Chr.</span></strong> <strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">Keltische Eisenzeit.</span></strong> Die Bronzewerkzeuge werden duch Eisenwerkzeuge ersetzt. Das Klima wird kälter und die Bevölkerung geringer. Nach deutlichen archäologischen Indizien leben die Menschen kollektivistisch und ohne Bedarf sich gegenüber ihren Mitmenschen hervorzuheben.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_85" class="wp-caption alignright" style="width: 191px"><a href="http://schweden.schwerpunkt.se/wp-content/uploads/2009/04/runsten.jpg"><img class="size-medium wp-image-85" title="Runenstein" src="http://schweden.schwerpunkt.se/wp-content/uploads/2009/04/runsten-181x300.jpg" alt="Runenstein, Foto: Britt-Marie Sohlström" width="181" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Runenstein, Foto: Britt-Marie Sohlström</p></div>
<p></strong></p>
<p> </p>
<p><strong>0-400 Die Römische Eisenzeit.</strong> Handelskontakte mit dem Römischen Reich führen zu zunehmenden Unterschieden zwischen reich und arm. Südschweden ist Teil eines größeren wirtschaftlichen und politischen Gefüges mit Dänemark als Zentrum. Die Runenschrift verbreitet sich in Schweden.</p>
<p><strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">400-550 Die Zeit der Völkerwanderungen.</span></strong> Die Handelskontakte mit dem Römischen Reich verschwinden, mit wirtschaftlichen und sozialen Problem als Folge. Kleinere Staaten entstehen in Skandinavien. Die ersten Burganlagen (v.a. Fliehburgen und Volksburgen) sowie monumentala Grabanlagen werden gebaut.</p>
<p><strong><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">550-800 Vendelzeit.</span></strong> Ein Reich mit Zentrum im Uppland (Uppsala) konsolidiert sich. Kulturella unterschiede zwischen dem Mälartal und Westschweden werden deutlicher. Zahlreiche Handelskontakte mit ländern östlich der Ostsee. Unter der zweiten Hälfte des achten Jahrhunderts wird die Handelsstadt Birka auf der Insel Björkö im Mälaren gegründet, vermutlich auf Befehl eines Königs.</p>


<p>Naheliegende Artikel:<ol><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/70/das-schwedische-modell/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das schwedische Modell'>Das schwedische Modell</a></li><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/23/die-schwedische-sprache/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die schwedische Sprache'>Die schwedische Sprache</a></li></ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das schwedische Modell</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 05:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Selig</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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Das schwedische Gesellschaftssystem und die politische Kultur Schwedens wurde weltweit unter dem Begriff Schwedisches Modell zusammengefasst. Das schwedische Modell entwickelte sich vor allem aber bereits zwischen 1930 und 1970 und ist durch folgende Eigenheiten definiert:
 

Sozialpartnerschaft: Die Sozialpartnerschaft auf dem Arbeitsmarkt geht auf den historischen Kompromiss von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern im Abkommen von Saltsjöbad 1938 zurück. [...]


Naheliegende Artikel:<ol><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/84/schwedische-geschichte-fruhgeschichte/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Schwedische Geschichte: Frühgeschichte'>Schwedische Geschichte: Frühgeschichte</a></li><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/23/die-schwedische-sprache/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die schwedische Sprache'>Die schwedische Sprache</a></li><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/96/schwerpunkt-09-04-09/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Schweden.Schwerpunkt - 9.April 2009'>Schweden.Schwerpunkt - 9.April 2009</a></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_71" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-71" title="Riksdag" src="http://schweden.schwerpunkt.se/wp-content/uploads/2009/04/riksdag-300x169.jpg" alt="Der schwedische Reichstag. Das Symbol für Politik in Schweden. Foto: Rutger Blom" width="300" height="169" /></p>
<p><p class="wp-caption-text">Der schwedische Reichstag (Riksdag). Das Symbol für Politik in Schweden. Foto: Rutger Blom</p></div>
<p> </p>
<p>Das schwedische Gesellschaftssystem und die politische Kultur Schwedens wurde weltweit unter dem Begriff <strong>Schwedisches Modell</strong> zusammengefasst. Das schwedische Modell entwickelte sich vor allem aber bereits zwischen 1930 und 1970 und ist durch folgende Eigenheiten definiert:</p>
<p> </p>
<ol>
<li><strong>Sozialpartnerschaft:</strong> Die Sozialpartnerschaft auf dem Arbeitsmarkt geht auf den historischen Kompromiss von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern im Abkommen von Saltsjöbad 1938 zurück. Darin legte man eine Verhandlungsordnung fest und regelte, wie Konflikte auf dem Arbeitsmarkt ohne staatliche Einmischung ausgetragen werden sollen. Dies führte zu starken homogenen Organisationen, die in zentralen Verhandlungen Lohnfragen und andere arbeitsplatzbezogene Fragen regelten.<br />
Auch heute noch werden viele Fragen des Arbeitsrechts einvernehmlich zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen gelöst. Ansprüche auf Mindestlohn, Sicherheit am Arbeitsplatz etc. finden sich in Schweden oftmals nicht in der Gesetzgebung, sondern stattdessen in den Tarifverträgen wieder. </li>
<li><strong>Korporativismus:</strong> Die großen Interessenvertretungen, darunter vor allem die Sozialpartner, haben die Möglichkeit, in allen Stadien am politischen Entscheidungsprozess teilzunehmen. Es kommt damit zu einer Integration dieser Organisationen in die staatliche Tätigkeit.</li>
<li><strong>Vollbeschäftigung</strong>: Vollbeschäftigung in Kombination mit geringer Inflation und hohem Wirtschaftswachstum war ein weiteres wichtiges Ziel des schwedischen Modells. Dieses Ziel sollte durch eine solidarische Lohnpolitik (mit einer geringen Einkommensdifferenzierung) und eine aktive Arbeitsmarktpolitik erreicht werden. Dabei war die Forderung nach <em>gleichem Lohn für gleiche Arbeit</em> zentral.<br />
Man nahm bewusst in Kauf, dass dadurch Unternehmen in Niedriglohnbranchen verdrängt wurden. Die dadurch freigestellten Arbeitskräfte sollten – nach einer eventuellen Umschulung – in Wachstumssektoren überführt werden. Dadurch sollte eine Modernisierung und Effektivisierung der Wirtschaft erreicht werden und damit ein höherer Lebensstandard für die Bevölkerung.<br />
Die Folgen dieser Politik sind auch heute noch weitgehend ersichtlich, mit deutlich geringeren Gehaltsunterschieden zwischen verschiedenen Berufs- und sozialen Gruppen als beispielsweise auf dem europäischen Festland. </li>
<li>In Vergessenheit geraten dabei häufig die heute etwa vom schwedischen Publizisten Johan Norberg und Wirtschaftsführern wie den Wallenbergs betonten <strong>liberalen Aspekte des Modells,</strong> die das „schwedische Modell“ bis in die 1960er Jahre zu einem Vorbild machten.</li>
<li><strong>Konsenspolitik:</strong> Der politische Entscheidungsprozess in Schweden ist geprägt vom Willen, in wichtigen Fragen eine so große Übereinstimmung wie möglich zu erreichen. Es gibt kaum scharfe politische Auseinandersetzungen, sondern Gründlichkeit und Rationalität kennzeichnen den politischen Diskurs.</li>
<li><strong>Die starke Gesellschaft</strong> war ein Schlagwort Tage Erlanders und bezeichnete einen starken öffentlichen Sektor, der soziale Gegensätze und Probleme lösen und damit zum Ausbau der Demokratie beitragen sollte. Die übergreifende Gesellschaftsplanung und die Reformprogramme erforderten auch ein hohes Maß an Zentralisierung. Der öffentliche Sektor Schwedens war Anfang der 90er Jahre der größte der Welt im Hinblick auf Steuerquote, Anteil am Bruttosozialprodukt und dem prozentualen Anteil der Angestellten im öffentlichen Bereich an der Gesamtzahl der Erwerbstätigen.</li>
<li><strong>Wohlfahrtsstaat:</strong> Ein wichtiger Aspekt der schwedischen Wohlfahrtspolitik ist, dass die Sozialleistungen universell sind, d.h. ohne Bedarfsprüfung für alle gelten.</li>
<li><strong>Das Recht der Frau auf Lohnarbeit</strong> ergänzte das schwedische Modell in den 60er Jahren. Die Gesellschaft übernahm die Fürsorge für die Kinder, um den Frauen die Lohnarbeit zu ermöglichen und dadurch deren soziale Position zu verändern. </li>
</ol>
<p>Nach 1970 haben jedoch die Gegensätze zwischen den Sozialpartnern zugenommen. Anstelle sozialpartnerschaftlicher Verträge haben sozialdemokratische Regierungen durch umfangreiche Gesetzgebungsmaßnahmen den Arbeitsmarkt geregelt. Unterschiedliche Ansichten darüber, wie die hohen Staatsschulden und die für Schweden hohe Arbeitslosigkeit gelöst werden sollen, haben zur Polarisierung beigetragen. Auch die starke Gesellschaft, die auf einem expansiven öffentlichen Sektor baute, wird mehr und mehr in Frage gestellt. Sie hat teilweise zu einer unübersichtlichen und schwer zu steuernden Bürokratie geführt, die heute von einigen eher als ein Hindernis denn als eine Lösung für wirtschaftliche und soziale Probleme gesehen wird.</p>


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		<title>Basiswissen über Schweden</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 22:44:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Selig</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Land &#38; Leute
Schweden ist der östliche Teil der Skandinavischen Halbinsel, mit knapp 450.000 Quadratkilometern das größte skandinavische Land und das viertgrößte Land Europas. Schweden teilt sich in die drei Regionen Götaland, Svealand und Norrland, wobei der Süden des Landes stärker entwickelt und besiedelt ist als der Norden, der erst um 1900 erschlossen wurde. Schweden hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><img class="alignright size-medium wp-image-4" title="Schwedische Fahne" src="http://schweden.schwerpunkt.se/wp-content/uploads/2009/04/sweden-flag-300x240.jpg" alt="Schwedische Fahne" width="300" height="240" />Land &amp; Leute</h3>
<p>Schweden ist der östliche Teil der Skandinavischen Halbinsel, mit knapp 450.000 Quadratkilometern das größte skandinavische Land und das viertgrößte Land Europas. Schweden teilt sich in die drei Regionen Götaland, Svealand und Norrland, wobei der Süden des Landes stärker entwickelt und besiedelt ist als der Norden, der erst um 1900 erschlossen wurde. Schweden hat insgesamt 38.485 Quadratkilometer Binnengewässer, die sich in viele tausend Seen aufteilen und sich vorwiegend im südlichen Mittelschweden befinden.</p>
<p>Charakteristisch für Nordschweden sind die langen, hellen Sommernächte. Hundert Tage ohne Nacht &#8212; das ist die Mitternachtssonne, die man oberhalb des Polarkreises erleben kann. Aber auch weiter südlich wird es im Sommer nie richtig dunkel.</p>
<p>Etwa 80 Prozent der gut neun Millionen Schweden leben in Städten - allein 760.000 in der <a href="http://schweden.schwerpunkt.se/14/reiseziel-stockholm/">Hauptstadt Stockholm</a>. Der Bevölkerungszuwachs liegt zurzeit bei 0,01 Prozent. Eine dicht bevölkerte Region besteht aus dem Dreieck Malmö &#8212; Göteborg &#8212; <a href="http://schweden.schwerpunkt.se/14/reiseziel-stockholm/">Stockholm</a> und dem nordwärts verlaufenden Küstenstreifen. Das norrländische Binnenland ist sehr dünn besiedelt, was Probleme für Dienstleistungen und Verkehr aufwirft.</p>
<p>Zwölf Prozent der Bevölkerung sind Einwanderer: bis 1973 überwiegend aus Finnland, danach hauptsächlich Flüchtlinge aus Südamerika, dem Balkan und der Levante. Viele polnische Gastarbeiter im Lande sind im Gesundheitssektor beschäftigt.</p>
<p>Die Umgangssprache ist fast überall Schwedisch, es gibt aber auch Gebiete, in denen Finnisch und Samisch verbreitet ist. Die skandinavischen Sprachen Dänisch und Norwegisch werden normalerweise verstanden, denn sie sind dem Schwedischen sehr ähnlich.</p>
<p>Finnisch, Meänkieli, Jiddisch, Romani und Samisch haben den Status anerkannter Minoritätensprachen. Die evangelisch-lutherische Kirche ist die ehemalige Staatskirche; ihr gehört die Mehrheit der Bevölkerung an. In bestimmten ländlichen Gebieten sind evangelisch-freikirchliche Bekennungen üblich und in den größeren Orten gibt es auch Kirchen anderer Konfessionen.</p>
<h3>Wirtschaft</h3>
<p>In den vergangenen 100 Jahren hat sich Schweden von einer Agrargesellschaft zu einem industriellen Wohlfahrtsstaat entwickelt, wobei die Landwirtschaft nur noch rund 2 % zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt. Die größten landwirtschaftlich genutzten Flächen und die höchste Produktivität gibt es im südlichsten Teil Schwedens, wo überwiegend Getreide und Schweinefleisch produziert werden, während in Norrland die Futter-, Fleisch- und Milchproduktion vorherrscht. Beinahe alle landwirtschaftlichen Betriebe werden von nur einer Familie bewirtschaftet und sind verhältnismäßig klein.</p>
<p>Die Naturschätze &#8212; hauptsächlich Wald, Erz und Wasserkraft -‑ bilden die historische Grundlage seiner Volkswirtschaft. Heute liegt der Schwerpunkt auf der Verarbeitung der Rohstoffe. Handel, Verkehr, Verwaltung, Tourismus und Dienstleistungsgewerbe beschäftigen mehr Menschen als die Industrie.</p>
<p>Schweden gehört zu den innovativsten Ländern. Die Wirtschaft ist ausgeprägt exportorientiert und zeichnet sich durch einen hohen Anteil kleiner und mittelgroßer Unternehmen aus. Aber auch große Unternehmen wie Volvo, Saab, Ericsson, <a href="http://schweden.schwerpunkt.se/44/ikea/">IKEA</a>, H&amp;M sowie ABB haben ihren Firmensitz in Schweden. Obwohl der größte Teil der Industrie in Privatbesitz ist, hat Schweden einen relativ großen öffentlichen Sektor, der in den letzten Jahrzehnten sogar noch zugenommen hat.</p>
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		<title>IKEA</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 20:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Selig</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Firmen]]></category>

		<category><![CDATA[IKEA]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft in Schweden]]></category>

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		<description><![CDATA[Der damals 17-jährige Ingvar Kamprad gründete IKEA im Jahre 1943. Das Akronym IKEA setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von Ingvar Kamprad, des elterlichen Bauernhofs Elmtaryd und des dem Hof nächstgelegenen Ortes Agunnaryd zusammen. Zunächst verkaufte die Firma diverse Konsumgüter, darunter Kugelschreiber, Brieftaschen, Bilderrahmen, Tischdecken, Uhren, Streichhölzer, Schmuck und Nylonstrümpfe.
 
1947 begann Kamprad auch Möbel per Versand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_45" class="wp-caption alignright" style="width: 310px">
<div style="text-align: auto;"></div>
<p><a href="http://schweden.schwerpunkt.se/wp-content/uploads/2009/04/ikea.jpg"><img class="size-medium wp-image-45" title="IKEA" src="http://schweden.schwerpunkt.se/wp-content/uploads/2009/04/ikea-300x199.jpg" alt="IKEA" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">IKEA</p></div></p>
<p>Der damals 17-jährige Ingvar Kamprad gründete IKEA im Jahre 1943. Das Akronym <em>IKEA</em> setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von <strong><em>I</em></strong>ngvar <strong><em>K</em></strong>amprad, des elterlichen Bauernhofs <strong><em>E</em></strong>lmtaryd und des dem Hof nächstgelegenen Ortes <strong><em>A</em></strong>gunnaryd zusammen. Zunächst verkaufte die Firma diverse Konsumgüter, darunter Kugelschreiber, Brieftaschen, Bilderrahmen, Tischdecken, Uhren, Streichhölzer, Schmuck und Nylonstrümpfe.</p>
<p> </p>
<p>1947 begann Kamprad auch Möbel per Versand zu verkaufen, besonders an die Bauern der Region Småland. So konnte er die Kosten vom Hersteller bis zum Kunden niedrig halten.</p>
<p>1951 erschien der erste Ikea-Katalog. Das Geschäft konzentrierte sich nun nur noch auf Möbel. In Ikea-Katalogen wurden bald Möbel nicht nur als einzelne Objekte, sondern als Teil eines gesamten, fertig eingerichteten Zimmers abgebildet. Diese Darstellungen waren zur damaligen Zeit ungewöhnlich. Die Kataloge wurden zum Bindeglied zu den Kunden und zum wichtigsten Marketinginstrument des Unternehmens.</p>
<p>Ab 1955 bot Kamprad erstmal eigens für Ikea entworfene Möbel an. Um die Möbel besser verschicken zu können, ließ er sie ab 1956 in Einzelteilen zusammen mit einer Bauanleitung in flache Kartons verpacken. Dieses Konzept machte Ikea weltweit bekannt und erfolgreich.</p>
<p>Am 28. Oktober 1958 eröffnete in Älmhult das erste Ikea-Möbelhaus. Zu einer weiteren Stütze des Ikea-Konzepts wurde der Selbsttransport der Möbel durch die Kunden. Zudem sollte es auf Anregung Kamprads von Anfang an in jedem Warenhaus auch ein Restaurant geben, um leeren Einrichtungshäusern zur Mittagszeit entgegen zu wirken. Daraus entstand Ikea Food Service (IFS). Im so genannten „Schweden Shop“ lassen sich außerdem Fertiggericht-Produkte kaufen. Die in den Restaurants angebotenen Speisen sind schwedischen Nationalgerichten nachempfunden, werden jedoch länderspezifisch variiert. Der Verzehr mitgebrachter Speisen ist erlaubt, darüber hinaus wird kostenlose Babynahrung angeboten.</p>
<p>Die sich durch die Niedrigpreise in ihrer Existenz bedroht fühlende, etablierte schwedische Möbelindustrie rief zu Beginn der 1960er-Jahre zum Boykott von Ikea auf. Die Zulieferer wurden durch andere Möbelfirmen gezwungen, Ikea nicht mehr zu beliefern, da diese ihnen ansonsten keine Güter mehr abnehmen würden. Kamprad löste die erste Krise des Unternehmens dadurch, dass er im tiefsten Kalten Krieg seine Möbel fortan in Polen produzieren ließ und somit die Preise nochmals drückte. 1963 expandierte Ikea über die Landesgrenzen hinweg und eröffnete ein Möbelhaus im norwegischen Asker, nahe Oslo.</p>
<p>1965 wurde bei Kungens kurva ein weiteres Ikea-Haus in <a href="http://schweden.schwerpunkt.se/14/reiseziel-stockholm/">Stockholm</a> eröffnet, das damals größte Möbelzentrum Schwedens. Der Ansturm übertraf die Erwartungen, sodass nicht alle Möbelbestellungen abgearbeitet werden konnten. Daraufhin ließ Kamprad die Lager für die Kunden öffnen. Bis heute sind die Lager Verkaufsraum geblieben.</p>
<p>In den 1970er-Jahren propagierte Ikea die Möbel als Modeartikel und Verbrauchsgegenstand („Benutze es und wirf es weg“). Möbel sollten nicht mehr über Generationen verwendet werden wie damals noch üblich. Ikea erarbeitete sich ein Image, das für moderne ästhetische Wohnkultur steht. Doch mit mangelnder Qualität setzte Ikea seinen Ruf aufs Spiel. Daraufhin wurde begonnen, die Produktion stärker zu automatisieren und damit die Qualität sowie die inhaltliche Vollständigkeit der Möbelpackungen (oft fehlten Einzelteile wie Schrauben) zu verbessern.</p>
<p>1973 kam es zur zweiten schweren Krise des Unternehmens. Inflation und Ölkrise ließen die Produktionskosten steigen. Doch Ikea gab schon damals in seinen Katalogen eine Preisgarantie für das gesamte Jahr. Durch „heimliche“ Preiserhöhung und besondere Kennzeichnung (nur den Angestellten bekannt) derjenigen Artikel, die nicht im Katalog aufgeführt waren, gelang es dem Unternehmen, das Versprechen zu halten und dennoch Gewinne einzufahren.</p>
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		<item>
		<title>Impressum</title>
		<link>http://schweden.schwerpunkt.se/39/impressum/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 17:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Selig</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Über uns]]></category>

		<category><![CDATA[Geseztliches]]></category>

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		<title>Rondellhund - Der Hund im Kreisverkehr</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 16:06:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Selig</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Rondellhund&#8221; ist eine Form von Straßenkunst die sich seit 2006 lauffeuerartig in Schweden ausbreitet. Es handelt sich um Nachbildungen von Hunden, die auf der Mittelinsel eines Kreisverkehrs (schwedisch: rondell) aufgestellt werden. In geringer Anzahl gibt es auch Werke, die andere Tiere zeigen.
Geschichte
Im Frühjahr 2006 stellte die Künstlerin Stina Opitz ihr Kunstwerk Cirkulation II in einem [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_30" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://schweden.schwerpunkt.se/wp-content/uploads/2009/04/linkoping_rondellhund.jpg"><img class="size-medium wp-image-30" title="Rondellhund in Linköping" src="http://schweden.schwerpunkt.se/wp-content/uploads/2009/04/linkoping_rondellhund-300x279.jpg" alt="Das Original: Cirkulation II, der erste Rondellhund" width="300" height="279" /></a><p class="wp-caption-text">Das Original: Cirkulation II, der erste Rondellhund</p></div>
<p>&#8220;Rondellhund&#8221; ist eine Form von Straßenkunst die sich seit 2006 lauffeuerartig in Schweden ausbreitet. Es handelt sich um Nachbildungen von Hunden, die auf der Mittelinsel eines Kreisverkehrs (schwedisch: rondell) aufgestellt werden. In geringer Anzahl gibt es auch Werke, die andere Tiere zeigen.</p>
<h3>Geschichte</h3>
<p>Im Frühjahr 2006 stellte die Künstlerin Stina Opitz ihr Kunstwerk <em>Cirkulation II</em> in einem Kreisverkehr der Stadt <a href="http://schweden.schwerpunkt.se/25/reiseziel-linkoping/">Linköping</a> auf. Es besteht aus einem 70 cm hohen, in weißem Beton gefertigten Hund und einem Betonreifen mit 9 m Durchmesser, der in einem Winkel von 45 Grad aufragt. Kurze Zeit später wurde der Kopf des Hundes von Vandalen zerstört. Noch während darüber diskutiert wurde, wie das Werk am besten zu ersetzen ist, stellten Thomas Nordmark und Rickard Leckne einen Holzhund an gleicher Stelle auf, der kurz darauf durch einen Hundeknochen aus Beton ersetzt wurde.</p>
<div id="attachment_31" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://schweden.schwerpunkt.se/wp-content/uploads/2009/04/linkoping_rondellhund2.jpg"><img class="size-medium wp-image-31" title="Ein selbstgebauter Rondellhund in Linköping" src="http://schweden.schwerpunkt.se/wp-content/uploads/2009/04/linkoping_rondellhund2-300x225.jpg" alt="Ein selbstgebauter Rondellhund in Linköping" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ein selbstgebauter Rondellhund in Linköping</p></div>
<p>Diese Art des Volkshumors wurde in der Lokalpresse beschrieben, was viele Bürger der Stadt animierte auch in anderen Kreisverkehranlagen künstliche Hunde aufzustellen. Die Zeitung &#8220;Östgöta Correspondenten&#8221; veröffentlichte einen <a href="http://archive.corren.se/archive/2006/10/24/ix04ozeq9ig6hag.xml">humorvollen Beitrag</a> (Link auf schwedisch), in dem erklärt wurde, dass die Rondellhunde Östergötlands einer eigenen Hunderasse angehören. Bald tauchten auch in anderen schwedischen Städten Rondellhunde auf und heute gehören sie in vielen Orten zum üblichen Straßenbild.</p>
<h3>Rondellhunde in Deutschland</h3>
<p>Der erste Rondellhund Deutschlands tauchte Anfang Juni 2007 in einem Kreisverkehr im nordrhein-westfälischen Haltern am See auf. Darüber hinaus wurde unter der Leitung der Lehrer Scholz und Röben an der Kooperativen Gesamtschule Schneverdingen ein Projekt zum Thema &#8220;Rondellhunde für Schneverdingen&#8221; durchgeführt.</p>
<h3>Die dunklere Geschichte</h3>
<p>Die Beschreibung des Rondellhundes ist leider nicht komplett ohne einen Hinweis auf umfassande Kritik die hauptsächlich im Nahen Osten aufkam, als der schwedische Künstler Lars Vilks am 31. August 2007 in der Zeitung Nerikes Allehanda eine Zeichnung publizierte, die den Propheten Mohammed als Rondellhund darstellte. Zahlreiche Demonstrationen und Diskussionen über die Zulässigkeit von Satire gegenüber religiösen Minderheiten folgten.</p>


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		<title>Reiseziel Linköping</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 15:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Selig</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Linköping]]></category>

		<category><![CDATA[Ostschweden]]></category>

		<category><![CDATA[Stadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Linköping [ˈlincøːpiŋ] ist eine Stadt in der historischen Provinz Östergötland im Osten Schwedens. Die Universitäts- und Industriestadt ist Hauptort der gleichnamigen Gemeinde. Sie ist die siebtgrößte Stadt Schwedens.
Geographie
Linköping liegt in einer fruchtbaren Gegend entlang des Flusses Stångån (Kinda-Kanal) und unweit des Sees Roxen. Im Norden wird die Stadt von der Europastraße E4 tangiert, die die [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Linköping [ˈlincøːpiŋ] ist eine Stadt in der historischen Provinz Östergötland im Osten Schwedens. Die Universitäts- und Industriestadt ist Hauptort der gleichnamigen Gemeinde. Sie ist die siebtgrößte Stadt Schwedens.</p>
<h3>Geographie</h3>
<div id="attachment_26" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://schweden.schwerpunkt.se/wp-content/uploads/2009/04/linkoping_stangan.jpg"><img class="size-medium wp-image-26" title="Der Fluss Stångån durch Linköping" src="http://schweden.schwerpunkt.se/wp-content/uploads/2009/04/linkoping_stangan-300x199.jpg" alt="Der Fluss Stångån durch Linköping" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Der Fluss Stångån durch Linköping</p></div>
<p>Linköping liegt in einer fruchtbaren Gegend entlang des Flusses Stångån (Kinda-Kanal) und unweit des Sees Roxen. Im Norden wird die Stadt von der Europastraße E4 tangiert, die die Hafenstadt Helsingborg im Süden mit <a href="http://schweden.schwerpunkt.se/14/reiseziel-stockholm/">Stockholm</a> verbindet. Es sind 200 km bis in die Hauptstadt und 40 km nach Norrköping.</p>
<p>Im Laufe der Jahre hat die Stadt eine geografische Ausbreitung erhalten, die auf der Karte einem auf dem Kopf stehenden „V“ gleicht. Das ehemalige Übungsgelände des Militärs, welches zu einem Naturschutzgebiet entwickelt werden soll, trennt die Schenkel des „V“ voneinander und verhindert eine verkehrstechnische Kommunikation zwischen den südwestlichen und südöstlichen Ausläufern der Stadt. Die Einrichtung des Naturschutzgebietes wird als wichtig angesehen, um die hier existierende ausgedehnte Eichenlandschaft zu schützen.</p>
<h3>Linköpings Geschichte</h3>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img title="Der Dom zu Linköping" src="http://farm3.static.flickr.com/2268/2413903262_a466153720.jpg?v=0" alt="Der Dom von Linköping" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Der Dom zu Linköping</p></div>
<p>Linköping war seit dem 12. Jahrhundert ein zentraler Platz für die Kirche in Östergötland. Das nahe gelegene Kloster Vreta wurde 1128 gegründet und die ältesten Teile des Doms von Linköping stammen aus dieser Epoche. Im nächsten Jahrhundert wurde mit dem Bau des Schlosses begonnen. Das Gebäude Längtan in der Straße Ågata gehörte wahrscheinlich zu einem Kloster das Magnus Ladulås im 13. Jahrhundert errichten ließ. Als wichtiger Kirchenort wurde Linköping von den neu gewählten schwedischen Königen bei ihrer Eriksgata besucht.</p>
<p>An der Brücke über den Stångån wurde 1598 der katholische König Sigismund III. Vasa von seinem Oheim Karl von Södermanland geschlagen. Fünf königliche Ratsherren richtete man darauf zwei Jahre später, in einer Aktion, die den Namen &#8220;Blutbad von Linköping&#8221; erhielt, hin. Die Schlacht war der Beginn eines Krieges zwischen Schweden und Polen, der bis 1629 andauerte.</p>
<p>Am 29. Januar 1700 wurde die Stadt von einem verheerenden Brand heimgesucht, der mit Ausnahme des Doms und des Schlosses so gut wie alle Gebäude des Ortes zerstörte.</p>
<p>Im Jahr 1885 hatte Linköping 11.284 Einwohner, welche sich mit Acker- und Gartenbau, Schifffahrt und Tabaksfabrikation beschäftigten. Im 20. Jahrhundert gab es einen merklichen ökonomischen Aufschwung, vor allem durch die Etablierung einer Flugzeugfabrik durch Saab (1937) und die Gründung der Universität (1975).</p>
<h3>Kultur und Sehenswürdigkeiten</h3>
<h4>Sehenswertes</h4>
<div id="attachment_37" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://schweden.schwerpunkt.se/wp-content/uploads/2009/04/linkoping_gla_linkoping.jpg"><img class="size-medium wp-image-37" title="Gamla Linköping (Alt-Linköping)" src="http://schweden.schwerpunkt.se/wp-content/uploads/2009/04/linkoping_gla_linkoping-300x225.jpg" alt="Gamla Linköping (Alt-Linköping). Foto: Katrina Lafalott" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Gamla Linköping (Alt-Linköping). Foto: Katrina Lafalott</p></div>
<p>Das Freilichtmuseum Gamla Linköping (Alt-Linköping) liegt südwestlich des Stadtzentrums. Es besteht aus ca. 90 Häusern, die zum Teil älter als 250 Jahre sind. Aufgebaut wie eine Kleinstadt finden sich hier neben Cafés, einer Post, einer Feuerwache, auch eine Apotheke und eine Polizeiwache sowie zahlreiche (Kunst-) Handwerksbetriebe. Auch die als Wohnhäuser genutzten Gebäude können zum Teil betreten werden. Trotz des Namens ist Gamla Linköping kein ursprünglicher Stadtteil Linköpings. Die Häuser wurden zum größten Teil im Rahmen der Modernisiering der Innenstadt während der 50-er und 60-er Jahre an ihren neuen Standort umgesetzt. Hierbei wurde sogar die Neigung des zentralen Platzes dem Vorbild entsprechend nachgebildet.</p>
<p>Die Domkirche des Bischofssitzes Linköping überragt die Stadt und ist eines der bedeutendsten Bauwerke Skandinaviens. Sie wurde von 1150 und 1499 erbaut, ihr hoher Turm wurde zwischen 1747 und 1756 errichtet.</p>
<p>Die Stadt ist auch der &#8220;Geburtsort&#8221; des <a href="http://schweden.schwerpunkt.se/29/rondellhund-der-hund-im-kreisverkehr/">Rondellhundes</a>.</p>
<h4>Sport</h4>
<p>Der Eishockeyclub LHC wurde 1976 gegründet. Nachdem in den 1990er Jahren intensiv in den Verein investiert wurde, etablierte sich die erste Mannschaft in der Elitserien (der ersten Eishockey-Liga Schwedens). 2004 stellte man die neue Arena Cloetta Center fertig.</p>
<p>Im Fußball ist die Frauenmannschaft Linköpings FC sehr erfolgreich. Sie spielt in der Damallsvenskan. Der Sportclub LLK (Linköpings Långfärdsskridskoklubb) ist mit etwa 2000 Mitgliedern der zweitgrößte Club für Schlittschuhlanglauf in Schweden und die größte ehrenamtliche Vereinigung in Linköping.</p>
<p>In der Stadt befindet sich seit 2003 der größte in Beton gefertigte Skateboardpark Skandinaviens (Fun SkatePark), wo schon einige internationale Wettbewerbe durchgeführt wurden.</p>
<div class="wp_geo_map" id="wp_geo_map_25" style="width:100%; height:300px;"></div>

<p>Naheliegende Artikel:<ol><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/14/reiseziel-stockholm/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Reiseziel Stockholm'>Reiseziel Stockholm</a></li><li><a href='http://schweden.schwerpunkt.se/29/rondellhund-der-hund-im-kreisverkehr/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Rondellhund - Der Hund im Kreisverkehr'>Rondellhund - Der Hund im Kreisverkehr</a></li></ol></p>]]></content:encoded>
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